Damit ihr euch (wenn
ihr das überhaupt wollt) auch ein Bild von mir machen könnt:
Dies ist eins von 2008.
Ich hatte nie Lust, mich in den Literaturzirkus einspannen zu lassen.
Deshalb werde ich nicht mit schuld sein, wenn der ständig
wachsende Riesenberg Gedrucktes einmal über uns hinwegschwappt.
Mittlerweile habe ich erstaunlich viele Jahrgangsgefährten
überlebt –
aber einige müssen noch nicht
(wie wahrscheinlich ich) vom Nachruhm
leben: Umberto Eco, John Updike, Alexander Kluge, Bernhard Vogel,
Jacques Chirac, Peter 0`Toole – andere aber wohl: Ivan Rebroff, Soraya,
Werner Dürrson, Ray Charles…
Ich schließe aus einigen Anzeichen, dass das Leben noch einiges
mit mir vor hat. Nicht ausschließen mag ich, dass ich noch mehr
Lust am Schreiben kriege.
Einige meiner Schubladen sind auch schon angefüllt mit
Manuskripten – die wollte ich eigentlich der Nachwelt vermachen, aber
ich hatte immer schon eine Vorliebe für Überraschungen.
Das stärkste Werk ist sicher der Münchhausen, dem ich einige
Jahre meines Lebens gewidmet habe (es hat sich auch für mich
gelohnt – bisher immateriell).
Mehr wollt ihr sicher nicht über mich wissen. Es steht ja auch
alles zwischen den Zeilen.
Anderes finden alle, die unbedingt mehr von mir lesen wollen, auf der
Seite meines geistigen Stiefzwillings HWB:
www.hwbrinks.de
(dort habe ich auch
einiges abgelegt).
Lest euch satt und bestellt in einigen Monaten das bis dahin fertige
Buch. Wenn ihr wollt, bekommt ihr es mit einer Widmung.
Herzlichst: Euer
Willem de Haan